Circular Innovation HUB

Circular Innovation HUB: Wiltz setzt auf Aufklärung und Information

circular innovation hub logo

Endlich ist es soweit: der Circular Innovation HUB öffnet seine Türen im Oktober 2020! 

 

Die Gemeinde Wiltz und der Fonds du Logement stehen hinter diesem gemeinsamen Projekt. Es geht in erster Linie darum, eine nationale Plattform anzubieten, um den Wissens- und Erfahrungsaustausch zum Thema Circular Economy zu ermöglichen und zu fördern. Der HUB ermöglicht es, besser über die „Circular Economy“-Projekte, die in Wiltz entstehen und umgesetzt werden, zu kommunizieren und zu informieren. 

 

Weiterbildung- und Informationskurse zum Thema sind hier geplant. Beide Projektinitiatoren spielen eine wichtige Rolle in diesem Zusammenhang: die Gemeinde Wiltz als nationaler „Hotspot der Circular Economy“ und ihren breit- gefächerten, themenübergreifenden Projekten; der Fonds du Logement als Entwickler des Areals „Wunne mat der Wooltz“, das gemäß den Prinzipien der Circular Economy neu aufgebaut wird und u.a. mehr als 1.000 Wohnungen schaffen wird. 

Viel zu sehen für jedermann

20201020 - Wiltz - Inauguration Circular Innovation HUB - 06

Die Ambitionen der Gemeinde Wiltz sind hoch. Auf verschiedenen Ebenen soll die proaktive Kommunikation gefördert werden - angefangen beim Erfahrungsaustausch mit anderen Gemeinden, um diese zum Schritt in Richtung Circular Economy zu ermutigen. Weiterhin stehen Lehrmodule für Grundschulen und Lyzeen auf dem Programm, um dieses wichtige Thema den jungen Generationen so früh wie möglich nahe zu bringen. 

 

Nicht zuletzt sollen auch die Bürger die Gelegenheit haben, mehr über das Thema Circular Economy zu erfahren sowie die Initiativen der Gemeinde und deren Partner kennenzulernen. „Je mehr wir informieren, sensibilisieren und kommunizieren, desto grösser werden die Fortschritte sein, die wir gemeinsam in Richtung der Circular Economy machen“ meint Pierre Koppes, Schöffe der Gemeinde Wiltz. „Aktuell bauen wir gemeinsam mit externen Partnern ein Weiterbildungsprogramm rund um das Thema auf, um so gezielt bestimmte Interessengruppen zu erreichen.“

 

Das genaue Programm des HUB wird in Kürze bekannt gegeben.

Das Leuchtturmprojekt „Wunne mat der Wooltz“ zum Anfassen

Wunne Mat der Wooltz simulation 3D Vue de IVC -Wooltz renaturée- vers l'Est

Das ehemalige Industriegebiet im Herzen der Stadt wird in den nächsten Jahren zum neuen Zuhause für viele Familien und Bewohner. „Wunne mat der Wooltz“ ist wohl das größte und bekannteste der in Wiltz geplanten „Circular Economy“-Projekte. Die Renaturierung der Wiltz zur Schaffung eines Erholungs- und Freizeitgebiets (ein Drittel des Areals), eine saubere Energiegewinnung aus erneuerbaren Quellen und eine ökologische Raumgestaltung sind nur einige der vielen Aspekte, die in diesem innovativen Projekt umgesetzt werden. Mehr als 1.000 Wohnungen, Flächen für die lokale Wirtschaft sowie mehrere öffentliche Infrastrukturen in Bereich der Bildung und der Freizeit werden hier in Zukunft entsprechend den Bedürfnissen der zukünftigen Einwohner entstehen. Die zukünftigen Bewohner, Nachbarn und andere Beteiligte können sich bald im HUB über diesen neuen Lebensraum in der Ardennenhauptstadt informieren.

Ein Ort mit Geschichte

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Der HUB wird übergangsweise im ehemaligen Gemeindeatelier eingerichtet und wird in ungefähr drei Jahren an seinen definitiven Standort, dem Verwaltungsgebäude der früheren Lederfabrik IDEAL, umziehen. Mit der Sanierung des Standortes der ehemaligen Gerberei, einst Arbeitsplatz für zahlreiche Einwohner, will der Fonds du Logement ein Stück Industriegeschichte der Stadt wieder aufwerten und einen Anziehungspunkt in diesem neuen Teil der Stadt Wiltz schaffen. 

 

Dieses Projekt wird nicht nur Platz für den „Circular Innovation HUB“ schaffen, sondern auch eine lokale Zweigstelle des Fonds du Logement beherbergen, um die Betreuung der Stadtentwicklung und der Menschen vor Ort zu gewährleisten.

Eine Renovierung mit Weitblick

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Da es sich um eine kurzfristige Nutzung des ehemaligen Gemeindeateliers handelt, wurden bei der Umgestaltung der Räumlichkeiten weitestgehend die Prinzipien der Circular Economy angewandt: Reduce, Reuse, Recycle. Es wurde also nur das nötigste renoviert, um Kosten und Ressourcen zu sparen. Gleichzeitig wurde Raum für kreative Ideen geschaffen. Die Fassade wird mit einem Graffiti von Yves-Laurent Grosbusch (LU) in neuem Glanz erstrahlen und das Thema des HUB deutlich nach außen sichtbar machen. Auch im Inneren des HUB spiegelt sich das Thema der zweiten Chance wieder. Die Einrichtung aus aufgewerteten Möbeln wurde vom Atelier KlimBim des CIGR Wiltz in liebevoller Handarbeit zusammengestellt. 

 

Die Ausstellung selbst wird größtenteils digital auf Bildschirmen dargestellt und von abnehmbaren Plakaten ergänzt. Alle Elemente wurden mit Hinblick auf die Wiederverwendung in dem sanierten IDEAL-Gebäude konzipiert.